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HELLP-Syndrom

Das HELLP-Syndrom ist eine schwangerschaftsassoziierte Erkrankung mit mikroangiopathischer Hämolyse, Thrombozytopenie, Proteinurie und Transaminasenanstieg. Betroffen sind 0,1 - 0,2 % aller Schwangeren, meist zwischen 28. und 37. Schwangerschaftswoche. Im Rahmen der Hämolyse kommt es in einigen Fällen zu einer disseminierten intravasalen Gerinnung (DIC) mit Fibrinausfällung in den Lebersinusoiden, konsekutiv Hämorrhagien (bis hin zu subkapsulären Hämatomen und Leberruptur). Sonographisch ist die Hämorrhagie z.T. diskret erkennbar als wolkige echoreiche Leberstruktur neben echoärmerer ggf. Hepatomegalie und/ oder freie Flüssigkeit abdominell.