Milz-Zysten
Große etwas sedimentierte Milzzyste zum Unterpol, a.e. bei Einblutung - im Verlauf größenregredient. Außerdem Pleuraerguß.
Flankenschmerz bei einer jungen Patientin, sonographisch zeigt sich eine große Milzzyste. Der sedimentierte Inhalt lässt an eine Einblutung (in eine bestehende Zyste) denken.
Darstellung in der KM-Sonographie: kein Anhalt für aktive Blutung. Bei Größen- und Beschwerdezunahme im Verlauf erfolgt die Zystenresektion. Histologisch eine mesotheliale Milzzyste.
Großer nicht echofreier, zystischer Milzherd mit kleinsten Verkalkungen (posttraumatisch nach Sturz vom Pferd).
Große septierte Milzzyste zum Oberpol bei junger, diesbezüglich asymptomatischer Patientin - Zufallsbefund.
In der KM Sonographie Kontrastierung der Septen. Wir empfahlen zunächst körperliche Schonung und eine Verlaufskontrolle, sowie Durchführung eines MRT.
Eine Verlaufskontrolle erfolgte erst nach 9 Monaten, hier zeigte sich eine Größenzunahme von 9 cm auf 11 cm im größten Diameter. Leider stellte sich die Pat. nicht erneut vor, der weitere Verlauf ist nicht bekannt.
Einfache Milzzysten sind meist dysontogenetisch (zartwandig mit klassischem Zystenepithel). Aber solitäre / komplexe Milzzysten wie auch Pseudozysten können durch Traumata, Infektionen (z.B. Echinokokkose) oder maligne Neubildungen entstehen.