FNH (Follikulär-noduläre Hyperplasie)
Hämangiom
Von-Meyenburg-Komplex
Eingeblutete Leberzyste
Benigne Leberherde
FNH (Fokal Noduläre Hyperplasie)
Fokal noduläre Hyperplasien unterliegen degenerativen Veränderungen. Nach Prof. W. Wermke kann die FNH aufgrund ihrer Gefäßarchitektur in 2 Typen unterteilt werden.
Hämangiome
Hämangiome ("Blutschwämmchen") sind benigne Lebertumoren. Sie bestehen aus (z.B. lakunenartig) dilatierten Bluträumen unterschiedlicher Größe und unterliegen wie die FNH degenerativen Veränderungen. Man unterscheidet kapilläre und kavernöse Hämangiome. Auch hier können Gefäßtypen unterschieden werden. Im B Bild differenzialdiagnostisch: fokale Mehrverfettung, Metastase (z.B. neuroendokriner Tumore); HCC u.a. In der Kontrastmittelsonographie zeigen Hämangiome das typische "Irisblendenphänomen" (Kontrastmittelaufnahme von peripher nach zentral). Aber einige Hämangiome (besonders größere und "Riesenhämangiome") zeigen diese Anflutungskinetik durch z.B. stattgehabte Einblutung, Thrombosierung, fibrotischen Umbau etc. nicht mehr.
Kleiner echoreicher Herd mit breiter Differentialdiagnose. Kontrastmittelsonographisch normales lebereigenes Gewebe (kleines Lipom / fokale Steatose).
Echoreiches Ligamentum teres mit Schallschatten (Verkalkung vortäuschend; Änderung der Schallkopfposition schafft Klärung).